Einführungskurs Felsklettern (9./10. Juni 2018)

Der Kurs wurde in zwei Teilen durchgeführt:

Am Samstag waren Meret Gut und ich im Toggenburg. Von Unterwasser folgten wir dem «Weg des Wassers», vorbei an den Thurfällen und weiter in Richtung Stoss. Grosse Wolken wechselten sich ab mit Sonnenschein, was für ein angenehmes Klima sorgte. Nach der Alp Laui stieg der Weg nochmals an und führte vorbei an kleinen Alpen hinauf zum Wandfuss. Da schon Klettergartenerfahrung vorhanden war, nahmen wir uns eine Merhseillängentour vor. Im Zentrum standen das Einrichten eines Standplatzes (an Bohrhaken) und die Abseiltechnik.

Nach dem Klettern wird neben der Route abgeseilt.

Wie für den Alpstein üblich, kletterten wir oft in Wasserrillen. Zwischendurch boten sich immer wieder Möglichkeiten, die Hakenabstände mit selbst gelegten Sanduhren zu verkleinern. Nebst der Kletterei bot sich uns ein herrlicher Ausblick auf den Wildhuser Schafberg und den Rücken der Churfirsten.

Aus der Route hat man einen schönen Ausblick auf die Churfirsten und unseren Ausgangspunkt, Unterwasser.

 

Der zweite Kurstag fand, zusammen mit Liselotte Staehelin, im Solothurner Jura im Klettergebiet bei Grandval statt. Die verschiedenen Sektoren bieten kurze, einfache Routen sowie verschiedene Mehrseillängen. Vom Bahnhof aus stiegen wir in gut 40 Minuten zum Klettergarten hinauf, genug Zeit um die heutigen Ziele zu besprechen.

Liselotte beim Abseiltraining, es scheint bereits wieder die Sonne.

Zum Einwärmen übten wir nochmals alle relevanten Knoten und Techniken am Wandfuss, bevor es für Liselotte zum Vorstieg ging. Kurz darauf wurden wir leider von einem Regenschauer heimgesucht und die letzten beiden Kletterer neben uns verabschiedeten sich mit «A l’apéros!». Wir beschlossen, die eingehängten Expressen mit einem Abseiltraining aus der nassen Wand zu holen. Ein Baum oberhalb der Wand musste als Abseilstand herhalten. Mehrmals hintereinander liessen wir uns über die Wand ab, sodass die nötigen Abläufe verinnerlicht wurden.

 

Meret Gut, Liselotte Staehelin, Alex Plüss

Schreibe einen Kommentar