Herbstwanderung auf den Federispitz (27.10.2019)

Nagelfluhrippen ob Obernätenalp

Trotz bester Wetterprognosen fanden sich nur drei Teilnehmer, die all den Schwierigkeiten – wie Bahnbillett kaufen, Wanderschuhe suchen und früh aufstehen – zu trotzen wagten. Es hat sich gelohnt. Das letzte Mal war der AAC (und ich) im Frühling 2015 auf dem Federispitz, damals bewölkt und vom Regen bedroht. Nichts davon heute, T-Shirt-Wetter und Fernsicht.

Blick auf die Linthebene Richtung Obersee

Blick auf die Linthebene Richtung Obersee

Der Federispitz ist eine einfache Sache: Hinter dem Bahnhof Ziegelbrücke geht es in den Wald und dann relativ einfach und mässig steil stets hoch, über ein paar bereits verlassene Alpen.

Nagelfluhrippen ob Obernätenalp

Nagelfluhrippen ob Obernätenalp

Einsam und ruhig. Ab Obernätenalp dann auf den kurzen Federigrat und zum Gipfel, mit Weit- und Tiefblicken auf alle Seiten.

Linthebene vom Federigrat

Linthebene vom Federigrat, links unten Schänis International Airport (LSZX)

Churfirsten, Walensee Richtung Rheintal

Churfirsten, Walensee Richtung Rheintal

Blick vom Nebengipfel Säntisblick zum ... ?

Blick vom Nebengipfel Säntisblick zum … ? (und Altmaa)

Nach 1400 Höhenmetern Aufstieg dann der Gipfel. Hier hat’s doch ein paar Leute mehr, Einheimische kürzen sich den Aufstieg wohl mit einem Parkplatz auf halber Höhe.

Gipfelaufbau des Federispitz

Gipfelaufbau des Federispitz. Wird geologisch betrachtet nicht mehr ewig halten

Eindrückliche Nagelfluhplatten in der Südflanke des Federispitz

Eindrückliche Nagelfluhplatten in der Südflanke des Federispitz

Nach gemütlicher Gipfelpause steigen wir wieder ab, auf dem langen Grasgrat mit stetem Blick ins Glarnerland, wo wir sie auseinanderdividieren: Vrenelisgärtli, Vorderglärnisch, Rautispitz, Mürtschenstock, Fronalpstock.

Unterhalb vom Plättlispitz

Vor uns noch der Plättlispitz

Auf dem Rücken der Eidechse

Auf dem Rücken der Eidechse

Herbstlicher Wald und Brücke

Herbstlicher Wald und Brücke, auch ein Schulweg

Später dann, der Abstieg wird sich in Knien und Oberschenkel bemerkbar machen, suchen wir den Weg durch den herbstlichen Wald, rutschig und laubbedeckt. Doch ohne Unglücke kommen wir nach sechs Stunden wieder am Bahnhof Ziegelbrücke an und stürmen den Kühlschrank vom aperto.

Eine immer wieder schöne Trainingstour in der Nebensaison. Bis auf ein Nächstes in hoffentlich wieder grosser Gruppe.

Umbieter: Oli (Bericht)

Teilnehmer: Mike, Patrick

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