Kinderskitour auf den Feldberg (19./20. Januar 2019)

Am Samstag, den 19.1.2019, liefen wir bei strahlendem Sonnenschein von der Busstation Fahl, Abzweigung Todtnauer Hütte (831 m.ü.d.M.) mit den Skis los. Es ist ein sehr schöner Weg und nicht zu steil. Der jüngste Teilnehmer (8) ging mit Schneeschuhen (seine Skis reisten mit Mama mit😊). Nachdem wir eine Weile gelaufen waren, kamen wir an eine sonnige Stelle, an der wir eine gemütliche Pause einlegten. Es ist auch kein grosses Drama, wenn man sein Essen vergisst, denn nach 490 Hm und 3,5 km (auf dem Hüttenweg, oder kürzer auf einer eigenen Spur durch den Wald) steht die Todtnauer Hütte (1321m.ü.d.M. ). Dort genossen wir Flammkuchen, ‘‘heissi Schoggi‘‘, Kaffee und Kuchen. Nach einer ungefähr einstündigen Pause liefen wir die restlichen 172 Hm bis auf den Feldberg-Gipfel (1493 Hm).

Auslegeordnung vor der Tour

Drei Kinder im Schnee

 

Wintersonne

Yeti im Aufstieg

Dort hiess es Ski abfellen und dann fuhren wir auf der anderen Seite des Feldbergs ein Stück ab bis zur Grüblehütte, wo wir erst einmal den Ofen einheizen mussten. Wir behielten alle unsere Jacken an, aber nach zwei Stunden war es in der Stube der Hütte wohlig warm. Natürlich holten alle fleissig Wasser vom Brunnen vor der Hütte und Feuerholz😊.

In der Hütte

Am Abend assen wir Risotto, auf dem Holzofen gekocht. Die Erwachsenen waren noch kurz draussen und machten Vollmondbilder.

Mondnacht

Grüblehütte

Bei der Belegung der Betten gab es zwar ein paar Diskussionen, aber schlussendlich waren alle zufrieden. Am nächsten Morgen wollten sich zwei Morgenmuffel zuerst nicht aus dem Bett jagen lassen, aber etwas später trafen alle zu einem feinen Frühstück ein. Es gab sogar Rührei mit Speck, frisch vom Gasherd. Seit letztem Jahr hat es auf der Hütte sogar eine lunarbetriebene 😉LED-Lampe.

Von der Grübelhütte zurück auf den Feldberg

Die zwei älteren Kinder (beide 12) machten selbstständig eine Barryvox-Suchübung, während die beiden Erwachsenen so nett waren und drinnen aufräumten. Der Jüngste war fleissig damit beschäftigt, eine Schneerutsche zu bauen. Als alles fertig aufgeräumt und abgewaschen war, liefen wir zurück auf den Feldberggipfel und fuhren fast ohne Stopps durch den herrlichen Pulverschnee bis zum Auto. Es war für alle ein spannendes, erlebnisreiches Wochenende.

Amélie (12)

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