Sommerliches Klettern im Basler Jura (Mai-Oktober 2016)

Im Sommer war es öfter mal warm und trocken, jedenfalls lange genug um mal kurz an den Fels zu gehen und im Basler Jura zu klettern. Und das taten wir auch, natürlich in wechselnder Besetzung. Die regelmässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am Ende dieses kleinen Beitrags gewürdigt.

Das Schöne am Basler Jura ist ja, dass es sehr nah ist und man einfach 18 Uhr auf den Zug geht und dann ins Baselbiet, oder gar nach Solothurn, fährt und kurz nach halb 7 am Fels hängt. Es gilt das restliche Tageslicht zu nutzen, um dann erst am späten Abend die sehr guten Bus/S-Bahn Verbindungen zurück nach Basel zu nehmen. Doch wohin geht man am besten? Aus der reichhaltigen Auswahl waren die Schartenfluh (Gempen), der Bärenfels, das Pelzli, der Eppenberg (am Wochenende) und die Seetalhöhe die Gebiete der Wahl. Einmal vor Ort sind wir viele Routen vor- und nachgestiegen. Eintönig wird das von sich aus nicht, aber es gab auch so noch zwei spezielle Highlights, von denen hier berichtet werden soll:

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Zum einen wäre da der Daumenfelsen im Pelzli. Denn obwohl wir an jenem Abend nur einen Weg geschafft haben (der Bus wartet nicht!), so war er doch phänomenal. Einfach das Gefühl auf einen frei stehenden Gipfel zu klettern, von oben nachzusichern, die Aussicht zu geniessen und sich ins Gipfelbuch einzutragen, ist einfach mal schwer zu toppen. Da wir ein volles, zerfledertes Gipfelbuch vorgefunden haben, hat Jens dieses ein paar Wochen später gleich mal ersetzt. Das Abseilen am Schluss setzt dem ganzen natürlich die Krone auf. Gipfelerlebnisse sind und bleiben etwas ganz Besonderes.

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Dann aber sei noch das Grillen auf dem Bärenfels erwähnt. Im August wird es bekanntlich schon verhältnismässig früh dunkel und wir haben deswegen nicht nur Essen und Trinken, sondern auch einen Grillrost mitgenommen. Nach sportlichem Klettern bis 6a+/6b lockte das Lagerfeuer. Oben sitzend, mit Aussicht auf den Sonnenuntergang und später auf die kleinen Lichtpunkte, also Häuser, der Umgebung. So sassen wir eine Weile da und genossen einen ruhigen, gemütlichen und kulinarisch wertvollen Abend. Manch einer mag sagen, dass Rheinschwimmen schöner sei, aber das ist auch gut so. An diesem Abend gehörten wir jedenfalls zu den wenigen, die Klettern dem Schwimmen vorgezogen haben und konnten daher einmal mehr dem „Grossstadt“-Rummel (Rheinschwimmer-Wahnsinn) entkommen.

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Insgesamt ein gelungener Sommer im Basler Jura. Möge die nächste Freiluftsaison kommen. Nun ist erstmal die Halle dran.

Teilnehmer: Mike, Toni, Claire, Ann Cathrin (Text), Jon (Text, Umbieter), Thomas (Umbieter), Jens (Umbieter, Text, Bilder)

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