Touren ausschreiben: Hinweise

 

  1. Idealerweise schreibst du 10 Tage vorher aus damit du wetterunabhängig Anmeldungen kriegst. Falls du wegen schlechten Verhältnissen die Tour absagen musst, hast du schon eine Gruppe zusammen fürs nächste Projekt. Viele AACB-Touren findet so schlussendlich gar nicht an dem Datum statt, für welches sie ausgeschrieben wurden.
  2. Schreibe zu Beginn einfache Touren aus wie Gletschertrekking, Modeskitour oder Plaisir-Klettern. Je leichter die Tour, desto mehr Teilnehmer kommen dafür in Frage und werden sich melden. Zudem ist bei einer leichten Tour die Hemmschwelle niedriger, mit einem Unbekannten mitzugehen.
  3. Falls du einen gleichwertigen Partner suchst, schreibe die Tour im entsprechenden Schwierigkeitsgrad aus und formuliere strenge Auswahlkriterien. So setzt du bewusst die Schwelle für Teilnehmer hoch. Allerdings musst du auch damit rechnen, dass sich niemand meldet – am besten nicht aufgeben und nochmals probieren.
  4. Falls du eine Tour ausschreibst, die wirklich in deinem Komfortbereich liegt und du dir zutraust weniger Erfahrene mitzunehmen, weise darauf hin und kläre im Zweifelsfall ab, ob die Teilnehmenden über die notwenigen Grundkenntnisse verfügen. Diese Touren sind in der Regel sehr beliebt: Wir haben viele Mitglieder, die zwar Kurse besucht haben und gut unterwegs sind, aber denen es an Selbstvertrauen und Erfahrung fehlt, um wirklich selbstständig unterwegs zu sein.
  5. Wir sind ein kleiner Club und vermischen oft Privattouren mit Clubtouren. Schreibe Touren aus, für welche du schon einen Partner hast. So steht und fällt das Projekt nicht mit der Ausschreibung und zusätzlich hast du so die Chance, andere Bergsteiger kennenzulernen für die nächste Tour. Dies eignet sich insbesondere für Skitouren und seillose Bergtouren. Und gerade diese machen in der Gruppe schlicht mehr Spass.
  6. Es hilft, nach jeder Tour einen Tourenbericht zu verfassen. So wirst du im AAC und der Newsletter-Gemeinde bekannter und die Chancen auf mehr Anmeldungen steigen weiter.