Wildstrubelüberschreitung & Daubenhorn (18./19. Februar 2017)

Nach einer gemütlichen, aber langen Anfahrt mit Tram, Zug, Postauto und Gemmi-Bahn marschieren wir gegen 13 Uhr vom Gemmipass (2269 m.ü.M.) los. Bei perfekten Bedingungen (mässige Lawinengefahr mit ca. 10-15 cm Neuschnee) und ebenso makellosem Wetter (wolkenlos und windstill) machen wir uns an den Aufstieg zum Daubenhorn (2941 m.ü.M.) Die letzten, etwas ausgesetzten Meter zum Gipfel bewältigen wir zu Fuss und werden mit einer wunderbaren Fernsicht belohnt. Nicht weniger spektakulär ist dabei die Tiefsicht runter nach Leukerbad.

Gipfelkreuz beim Daubenhorn

Perfektes Gipfelwetter auf dem Daubenhorn

Tiefblick vom Daubenhorn nach Leukerbad

Nach einer kurzen Rast tauchen wir die Bretter, die die Welt bedeuten, in den Pulverschnee und geniessen die tolle Abfahrt zum  Lämmerenboden (2305 m.ü.M.). Schliesslich treffen wir nach Fell-Haftproblemen, einem kurzen Gegenanstieg und einem kleinen Umweg pünktlich zum Nachtessen in der neu renovierten Lämmerenhütte ein. Das nette Hüttenteam verwöhnt uns mit einem währschaften Hütten-4-Gänger (Suppe, Salat, Riz Casimir, Caramelcrème) und beim anschliessenden ***-Jass kämpfen wir uns tapfer vom *** bis zum Präsidenten die Karriereleiter rauf (und runter).

Mässig ausgeschlafen, aber immerhin mit einem ausgiebigen Frühstück gestärkt, nehmen wir am nächsten Morgen den landschaftlich schönen Aufstieg auf den Wildstrubel (3244 m.ü.M.) bei strahlendem Sonnenschein in Angriff. die Gipfelrast fällt infolge eisigem Wind trotz phantastischer Aussicht eher kurz aus und entsprechend zügig queren wir bald über den Mittelgipfel in Richtung Grossstrubel.

Phantastische Aussicht vom Wildstrubel

Steile Rinne beim Gletscherabbruch westlich vom Frühstücksplatz

Bei Punkt 3157 überlegen wir uns noch kurz, das steile Nordcouloir zu eröffnen, entscheiden uns aber wegen möglicher Triebschneeansammlungen dagegen. Stattdessen fahren wir bei Punkt 3098 in Richtung Ammertetäli ab. Nachdem wir uns durch eine steile Rinne beim Gletscherabbruch westlich vom Frühstücksplatz gekämpft haben, meistern wir auch die restlichen rund 1500 Höhenmeter Abfahrt durch abwechslungsreiches Gelände bis zum Restaurant Simmenfälle (1105 m.ü.M.) problemlos.

Herzlichen Dank an Georg Lipps für die Organisation!

Teilnehmer: Philipp Fasching, Markus Kunz, Georg Lipps, Norina Martig, Kevin Suhr, Adrian Wanner

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